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p r o d u k t e   



    Getreide

    Das Altöttinger Landkorn sowie das Chiemgauer Landkorn® sind Lebensmittelmarken, die für die Stiftung WeltKinderLachen eingetragen und geschützt sind. Unter diesen beiden Kornnamen werden von der Erzeugergemeinschaft InnoBa nahezu alle Getreidearten angebaut, wobei momentan die Produktion des Brotgetreides im Vordergrund steht. Ziel der Stiftung WeltKinderLachen ist es, Kindern Freude zu bereiten und sie zum Lachen zu bringen. Dabei sollen vor allem auch Natur- und Umweltbewusstsein sowie ökologisches Denken und Handeln gefördert werden.

    Getreideerzeugung mit Verantwortung

    Wer bestaunt im Sommer nicht gerne die herrlich goldgelben Getreidefelder? Die Arbeiten und die Überlegungen des Landwirts, die dahinter stehen, sind jedoch umfangreicher als man meinen möchte. Mit der Aussaat und der Ernte ist es nicht getan. Jede einzelne Kultur hat ihre Ansprüche an Boden, Klima, Saat, Ernährung, Pflanzenschutz, Ernte und Fruchtfolge. Es geht sogar noch weiter: Verschiedene Weizen- oder Roggensorten müssen unterschiedlich angebaut und gepflegt werden, um die gewünschten Erntemengen und -qualitäten zu erreichen.

    Dazu ist eine Menge Wissen und Erfahrung erforderlich. Nur derjenige Landwirt, der die Wirkungszusammenhänge im integrierten Pflanzenbau kennt, seine Feldkulturen regelmäßig kontrolliert und sich ständig fortbildet, wird auf Dauer erfolgreich sein.

    Wesentliche Punkte aus den Erzeugungsregeln:

    • keine Überdüngung der Böden
    • keine Ausbringung von Sekundärrohstoffdüngern
    • kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit Wasserschutzgebietsauflage
    • hohe Anforderungen an die Sorte bei Anbau und Verarbeitung
    • Dokumentation der Produktion und Lagerung
    • laufende Fortbildung der InnoBa Mitglieder

 

 

 

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    Infos

    Weizen

    Herkunft: Kleinasien
    Geschichte
    Bei uns heimisch seit ca. 4000 vor Christus als Emmer und Einkorn

    Es werden in den Landkreisen Altötting-Mühldorf etwa 17% der Ackerfläche mit Weizen bestellt.

    Bodenansprüche: benötigt gute, tiefgründige Böden mit guter Wasserführung
    Aussaat: Oktober
    Ernte: ende Juli bis August
    Ertrag (ha): je nach Sorte und Produktionsweise von 60 bis 100 dt
    Qualitätsmerkmale: für Backzwecke ist der Gehalt an Eiweiß, welches beim Weizen Kleber heißt, von großer Bedeutung

    Verwertung: Brot und Backwaren (Bei der Vermahlung von 100 kg Backweizen wird etwa 70 kg Mehl gewonnen; Aus 70 kg Mehl können cirka 1500 Semmeln gebacken werden); Futterzwecke; Weizenstärke; neuerdings für Ethanolherstellung.

    Weizen ist das beliebteste Brotgetreide. Seine besondere Eignung beruht auf einer bestimmten Zusammensetzung von Eiweißstoffen – dem so genannten Kleber. Er sorgt für die Elastizität des Brotteigs, der die Gärgase der Hefe beim Backprozess in Form von Blasen festhalten kann. So wird das Gebäck locker und bekömmlich. Für die Backqualität des Weizens sind daher seine Eiweißbeschaffenheit und damit die Kleberqualität entscheidend.

    Weizen kann auch ein wichtiger nachwachsender Rohstoff für die Herstellung von Stärke, Alkohol und Glukose sein. Nicht zuletzt wird Weizenbier zunehmend beliebter. Trotzdem dient momentan mehr als die Hälfte der Weizenernte als Futtermittel.

    Weizen als nachwachsender Rohstoff – Neuerdings kommt Weizen verstärkt ins Blickfeld der Stärkegewinnung. Etwa 1 Million Tonnen Stärke wird heute in Deutschland aus Weizen gewonnen und findet Eingang in technische Anwendungen. Am bedeutendsten sind die Papier- und Wellpappe-Herstellung. Stärke wird außerdem zum Binden, Bestreichen und Verkleben genutzt.

    Stärkeabbauprodukte gehen in die Chemische Industrie und Biotechnologie. Interessante neue Einsatzgebiete sind z.B. Streichfarben, Hilfsstoffe in der Kosmetik und Pharmazie oder Verpackungsschäume.

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    Roggen

    Herkunft: Kleinasien
    Roggen (Secale cereale), eine der Arten von Roggen ist eine in gemäßigten Breiten verbreitete Getreideart. Es ist keines der klassischen Getreide der Antike. Man vermutet seinen Ursprung vor 2000-3000 Jahren als Unkraut in Weizenfeldern Kleinasiens, wo es im Mischanbau verbreitet wurde.

    Der Anbau von Roggen hat in den Landkreisen Altötting-Mühldorf der Roggen eine geringe Bedeutung. Geschätzte Anbaufläche cirka 2% der Ackerfläche.

    Bodenansprüche: geringere Bodenansprüche, besonders geeignet für leichte und sandige Böden
    Aussaat: September bis Anfang Oktober
    Ernte: Ende Juli bis Anfang August
    Ertrag: 60-80 dt

    Weitere Verwendung von Roggen: ein geringer Anteil als Tierfutter; zur Alkoholherstellung (Korn und Wodka).

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    Hafer

    Herkunft: Westasien
    Der früheste Nachweis für den Haferanbau ist durch die bronzezeitlichen Pfahlbausiedlungen in der Schweiz belegt. Bereits Germanen schätzten den Hafer. Durch seine Vitamine und Mineralstoffe verlieh er ihnen Kraft, mit der sie den Römern das Fürchten lehrten. Die Römer bezeichneten die Germanen als "Haferfresser". Heute findet man noch in deutschen Familiennamen die Silbe 'Hafer'. Das deutet darauf hin, dass der Hafer für unsere Vorfahren eine wichtige Rolle gespielt hat.

    Der Hafer ist als Unkraut aus der eurasischen Urheimat nach Mitteleuropa gekommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist der Anbau zurückgegangen, zum Teil wegen der Motorisierung, die Zugpferde (als Haferkonsumenten) mehr und mehr überflüssig machte und damit die Nachfrage senkte. In den letzten Jahrzehnten nahm die Produktion wieder zu, da der Reitsport an Popularität gewonnen hat.

    Von allen gängigen Getreidearten enthält er den höchsten Mineralstoffgehalt. Der hohe Eisengehalt ist vergleichbar mit vielen Fleischsorten. Obwohl es am Ende der Produktionslinie steht, ist es eines der besten Getreide.

    Der Haferanbau besitzt in unserer Region keine wesentliche Bedeutung. Seine Anbaufläche beträgt etwa 4% der landwirtschaftlich genutzten Fläche.

    Bodenansprüche: Standortbedingungen eher bescheiden. Er benötigt jedoch feuchtkühles Klima und regelmäßige Wasserversorgung
    Aussaat: Ende März-April
    Ernte: August
    Erntemenge: 60-80 dt
    Verwendung: Viehfutter und ebenso zur menschlichen Ernährung

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    Gerste

    Geschichte: Gerste ist eines der klassischen Getreide der Antike. Sie ist vor mehr als 8000 Jahren im Zweistromland und am Nil angebaut worden. Sie ist eng verwandt mit der im Nahen Osten vorkommenden Wildgerste Die Wildgerste gehört zu den ältesten Getreidearten.

    Der Anbau von Wintergerste und Sommergerste hat in den Landkreisen Altötting-Mühldorf einen flächenmäßigen Anteil von etwa 6%

    Wintergerste (besitzt die größere Anbaufläche)

    Bodenansprüche: Mittlere bis gute Bodenansprüche
    Aussaat: September
    Ernte: Ende Juli-August
    Erntemenge: 50-70 dt
    Verwendung: Wintergerste wandert fast ausschließlich in den Futtertrog als Tierfutter.
    Wird nur in geringen Mengen Wintergerste als Malz zur Bierherstellung gebraucht.

    Sommergerste

    Bodenansprüche: Geringe bis mittlere Bodenansprüche
    Aussaat: März-April
    Ernte: Juli
    Erntemenge: 50-60 dt
    Verwendung: fast ausschließlich als Malz zur Bierherstellung
    Klassisches Anbaugebiet Großraum München die Schotterebene
    Sommergerste ein wertvoller Rohstoff zur Gewinnung von Malz zur Bierherstellung (oder Gewinnung). Aus 100 kg Gerste werden 80-86 kg Malz gewonnen, damit kann man 400-500 l Bier brauen.

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    Mais

    Geschichte: Der Name Mais kommt von indianisch "Mays". Die Maya nannten sich demnach "Menschen aus Mais". Bereits 1525 wurden in Spanien die ersten Felder mit Mais bebaut, nachdem Kolumbus die Pflanze in Mittelamerika entdeckt und mit nach Europa brachte. In Österreich, vor allem in Ostösterreich wird für Mais meist das aus dem ungarischen stammende Wort Kukuruz verwendet.

    Der Anbau von Mais besitzt nach Weizen in unseren Raum die zweitgrößte Anbaufläche circa 29%

    Bodenansprüche: ausreichend Wärme und eine gleichmäßige Wasserversorgung
    Aussaat: Mitte April bis Anfang Mai
    Ernte: September-November
    Erntemenge: bei Körnermais 70-100 dt; bei Silomais 400-500 dt
    Verwendung: bei uns im wesendlichen als Tierfutter
    Andere Verwendung: Popkorn und Zuckermais

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    Ölfrüchte

    Derzeit ist der Rapsanbau in unserer Region die Hauptölfrucht, aus diesem Grund wollen wir Raps in unser Vermarktungsangebot aufnehmen. Auch andere wichtige Punkte sprechen für InnoBa sich der Frucht Raps anzunehmen.

    Raps steht elf Monate im Jahr auf dem Feld. Durch diese nahezu ganzjährige Bedeckung und tiefe Durchwurzlung des Bodens sowie die auf dem Feld verbleibenden großen Mengen organischer Masse wird der Boden in seiner Struktur und Tiefgründigkeit ein wichtiges Glied in unserer Fruchtfolge für Brotgetreide.

    Raps enthält im Samen ca. 40% Öl, das in Ölmühlen ausgepresst wird. Heute dient Rapsöl Treib und Schmierstoffe z.B. Biodiesel und die umweltfreundlichsten Schmierstoffe bekannt. Für Speisezwecke ist das Fettsäuremuster ernährungsphysiologisch sehr günstig.

 

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