:: Übersicht :: Unternehmen :: Produkte ::
:: Dienstleister :: Aktivitäten :: Schule :: Kontakt ::
s c h u l e   

    Vom Weizenkorn bis zum Brot

    InnoBa initiierte 2004 ein Schulprojekt unter dem Titel vom "Weizenkorn bis zum Brot". Christine Pfeiffer, Schulleiterin der Heimvolksschule Franziskushaus, engagiert sich seitdem mit dem Landwirtschaftsmeister Alois Reitberger für die praktische Umsetzung. Mit der Franzlmaus als Maskottchen werden in regelmäßigen Abständen Informationen für die Schulen herausgegeben; die weitere Erarbeitung und Ausgestaltung des Projekts unterliegt ausschließlich den Lehrkräften der beteiligten Schulen.


    Landwirt

  Franzl
die Getreidemaus
Weizen Roggen Hafer  

    An diesem Projekt, das im Oktober 2004 mit der Aussaat des Altöttinger Landkorns begann, beteiligen sich etwa 180 Schüler dreier Schulen aus Altötting und Neuötting mit großer Begeisterung. Jedem Schüler steht eine 3qm große Parzelle zur Verfügung, um das Wachsen des Getreides bis zur Ernte zu beobachteten und die Weiterverarbeitung bis zum Verkauf beim heimischen Bäcker in unserer Region.

  Ausgabe von etwa 1500 Weizenkörner je Schüler Aussaat am 27.10.04 Junge Weizenpflanzen am 26.11.04 Winterruhe  

    Mühle

    Im Rahmen des Projekts "vom Weizenkorn bis zum Brot" besuchten die bei der Aussaat beteiligten Kinder die Bruckmayer Mühle. Dabei erfuhren Sie wie das Korn zu Mehl verarbeitet wird.

Die Fragen der Kinder wurden dabei gerne beantwortet.

    Der kurze Weg vom Bauern bis zur heimischen Mühle garantiert Herkunft sowie eine bestmögliche Qualitätssicherung für Korn und Mehlprodukte vom Altöttinger Landkorn.


    Beobachtungen der einzelnen Schülergruppen

nach oben ...


    Erntedank Feier

Die beteiligten Schüler gestalteten eine eindruckvolle Feier, umrahmt von Darbietungen und Gedanken zum Erntedank.

nach oben ...


    Franzl Getreidemaus Tagebuch
  1. Liebes Tagebuch, heute, Ende Oktober habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass meine Getreidevorräte verschwunden sind. Ich habe die Körnerspur verfolgt und gesehen, dass eine ganze Reihe von Schulkindern, ich glaube es waren über Hundert, meine Körner in den Händen hatten. Sie haben sie nicht gegessen, - nein- sie haben die Körner vergraben. Ich bin sehr, sehr traurig.

  2. Liebes Tagebuch, es ist der erste Advent. Zur Adventsfeier wollte ich mir einige von meinen Körnern wieder ausgraben. Aber ich konnte sie nicht wieder finden. Dort wo die Körner gelegen haben, sind nun kleine, zarte Pflanzen gewachsen. Vor lauter Ärger habe ich in eine der Pflanzen gebissen. Sie schmecken zwar nicht schlecht, aber die Körner können sie nicht ersetzen.

  3. Liebes Tagebuch, es ist Anfang März und es liegt noch Schnee. Ich habe auf dem Speicher der Schule geschlafen, damit ich nicht frieren muss. Die Schulkinder haben erzählt, dass es heute in die Mühle geht, ich will mitgehen. Schnell verstecke ich mich in einem Rucksack und dann…

  4. Liebes Tagebuch, ich habe ein Abenteuer überstanden. Mein Pelz ist völlig verstaubt von einem weißen Zeug, das die Kinder Mehl nennen. Meine Ohren haben noch den ganzen Tag gesummt vom Lärm, aber ich habe etwas gelernt. Dieses Mehl – das waren einmal meine Körner, ich muss sagen, Mehl schmeckt mir nicht.

  5. Liebes Tagebuch, ich werde noch ganz Abenteuer süchtig, denn heute habe ich wieder einen Vormittag in Rudis Rucksack verbracht. Wir waren mit den anderen Schülern in einer Bäckerei, den Weg des Korns weiter verfolgen, so hat es die Lehrerin gesagt. O- so einen tollen Weg verfolge ich gerne, denn was aus den Körnern - aus dem Mehl geworden ist, ist sehr, sehr lecker. Brezen, Krapfen und Semmeln schmecken mir noch besser als Körner.

  6. Liebes Tagebuch, heute scheint die Sonne und ich habe Zeit, die Kinder lernen im Klassenzimmer, mir die eingegrabenen Körner noch einmal anzusehen. Ich bin überrascht, was daraus geworden ist. Noch sind die kleinen Körner grün, doch ich kann erkennen, hier ist aus einem Korn eine ganze Ähre von Körnern geworden. Ich bin stolz auf die Kinder, dass sie so eine gute Idee hatten.

  7. Liebes Tagebuch, ich bin die glücklichste Maus der Welt. Aus den eingegrabenen Körnern wurden so viele Körner, dass mein Getreidespeicher schon wieder ganz voll werden wird. Nun warte ich darauf, dass die Kinder wieder kommen und mit dem Eingraben beginnen. Aber heute, heute feiern die Kinder ein Fest. Erntedank und du- liebes Tagebuch – weißt sicher, was es zu essen gibt. Meine neue Leibspeise, Brot und Semmeln aus dem Altöttinger Landkorn.

 

nach oben ...

    Die Ernte mit Schülern

    Dank einer Gruppe

    Getreideausstellung in Altötting
    Mit großem Interesse habe ich gemeinsam mit meiner Schulklasse am Freitag ihre Ausstellung und Führung zum Thema "Die Geschichte des Weizens" besucht.
    Ich weiß, dass die Eindrücke nicht nur für mich, sondern auch für einige meiner Schüler interessant und zum Teil bewegend waren.
    Insbesondere hoffe ich, dass der eine oder andere gespürt haben mag, welche Mühe nötig war und ist, um dem Boden ein paar Körner abzuringen, bzw. wie weit der Weg vom Boden zum Brot ist.
    Schön war besonders die "Ernte", bei der die Kinder selbst Hand anlegen konnten.
    Ich hoffe, dass Sie in dieser Art und Weise auch weiterhin jungen Menschen Eindrücke vermitteln helfen, wie es sonst heute kaum noch möglich ist.

    Mit freundlichem Gruß und herzlichem Dank,
    Jochen Klinkhart Lehrer an der Pestalozzischule Neuötting

    Förderzentrum
    St.-Anna-Straße 18a
    D-84524 Neuötting

 

 

 

 

 

nach oben ...


>> zur Übersicht
 
© 2000-2017 InnoBa [Alois Reitberger] - alle Rechte vorbehalten - Impressum - Design: XenoStyle